Long Island, Cat Island, Little San Salvador 14.03. bis 25.03.2018

Mittwoch, den 14.03. brechen wir um 9.00 Uhr gemeinsam mit der „Quandary“ und der „Jade“ auf. Das Ziel lautet Long Island, 30 sm im Osten von Georgetown. Der Wetterbericht kündigt NE-Wind um 10 Knoten an. Den ganzen Tag schieben uns leichte Winde zwischen 8 und 12 Knoten voran. Unsere „Step By Step“ profitiert davon, dass kaum Wellen vorhanden sind und dass sie das leichteste Schiff in der Gruppe ist. Obwohl wir nur zwischen 4 und 5 Knoten schnell sind, fallen unsere Freunde im Laufe des Tages immer weiter zurück. Oder ist das eine Wiedergutmachung dafür, dass ich gestern beim Spiele-Abend so weit hinten gelandet bin?

Gegen 16.30 Uhr laufen wir in die Thompson Bay ein und finden viel Platz zum Ankern. Vivianne hat bereits telefonisch einen großen Mietwagen für uns reserviert und einen Termin mit dem „Caveman“ für eine Führung durch die Hamilton-Höhlen am morgigen Donnerstag gemacht.

Zu siebt geht es dann am Donnerstag-Morgen über die einzige Straße, die es auf Long Island gibt, nach Hamilton. Die Fahrt beträgt rund 40 Minuten. Wir werden schon erwartet und nach einer kurzen Weiterfahrt sind wir schon vor dem Höhlensystem. Es soll das größte auf den Bahamas sein und wurde von den Einheimischen früher auch als Hurricane-Schutz verwendet. 1935 wurden auch Artefakte der Lucayans gefunden. Dies waren die Ureinwohner der Bahamas, bevor die Europäer kamen. Der Besuch lohnt sich. Die Höhlen sind beeindruckend! Teilweise müssen wir uns auf allen vieren weiter vorankämpfen.

Caveman zeigt den Weg

Fledermäuse gibt es auch

90 Minuten dauert die Führung und kostet pro Erwachsenen 15,-$, für Robin müssen wir gar nichts bezahlen . Am Ende bekommen wir noch ein paar selbstgezüchtete Peperonis in die Hand. „Vorsicht! Sehr scharf!“ warnt unser Führer noch. Kann ich bestätigen! Als ich ein paar Tage später sehr vorsichtig mein Essen damit würze, bekomme ich einen mächtigen Schluck-Auf. Sehr sehr scharf!

Reisegruppe Quandary, Jade und Step By Step

Nach den Höhlen fahren wir zum tiefsten, bekannten „Blue Hole“ der Welt. Mehr als 200 Meter tief ist es. Es wirkt so surreal! Drumherum türkises-helles, weil flaches Wasser und dann ein dunkelblauer Kreis, vielleicht 150 Meter im Durchmesser, in dem es wirklich steil herab geht. Ich wäre gerne schwimmen gegangen, aber wir haben unser Schwimmzeug nicht mit. Später erfahren wir, dass diese „Blue Holes“ nicht ganz ungefährlich sind. Sie sind über ein Röhrensystem mit dem offenen Meer irgendwo weit draußen verbunden. Bei Ebbe wird das Wasser darüber regelrecht abgesaugt und bei Flut wieder hinein gedrückt. Das ist auch der Grund, warum diese Phänomene nicht mit der Zeit versanden oder verbracken. Es herrscht stetiger Wasseraustausch. Wehe dem, der bei Ebbe in den Sog gerät. Eine Gedenktafel vor Ort erinnert an eine 3-köpfige Familie, die hier 2008 ums Leben gekommen ist. Apnoe-Taucher nutzen die Plattform in der Mitte für Ihre Rekordversuche.

Anschließend gibt es in Thompson-Bay Lunch in Tiny´s Bar. Hier könnten wir grundsätzlich auch mit dem Dinghi anlanden. Die Lage und das Essen sind gut. Etwas enttäuscht bin ich jedoch davon, dass die Preise auf der Karte nicht mit den später abgerechneten Preisen übereinstimmen. Angeblich sind die Preise auf der Karte falsch. Ja, ist das denn unser Problem? Wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt, dass hierzulande die Steuer und auch der Obolus für die Bedienung am Ende auf die Rechnung aufgeschlagen werden, aber auch noch falsche Preise?

Nach dem Essen fährt uns Tom mit dem Mietwagen noch in den Norden der Insel zum „Columbus“-Monument. Der Weg ist im wahrsten Sinne des Wortes steinig. Unser Familien-Van wird zum Jeep: spitze Felsen testen die Reifenqualität und dicke Äste kratzen an der Lackierung des Autos. Ich persönlich hätte den Wagen abgestellt und wäre zu Fuß gelaufen, aber unsere amerikanischen Freunde sind da schmerzfreier. Wir fragen uns am Ziel aber doch, ob der Wagen denn vorher auch schon sooo viele Kratzer hatte. Das Monument ist nicht unbedingt ein Highlight, die Aussicht von hier oben aber schon.

Den Freitag-Morgen vertrödeln wir und stimmen unsere Pläne mit den befreundeten Yachten ab. Gerne würde ich noch einen Abstecher in die „Ragged Islands“ im Süden von Long Island machen. Ich finde dafür aber keinen Verbündeten. Nach „Cat Island“ im Norden will auch keiner, weil es ziemlich weit ist und in ein paar Tagen stärkerer Westwind angesagt ist. Auf Cat Island wäre man dann ungeschützt. Deswegen soll es morgen also wieder zurück nach Georgetown gehen.

Am Nachmittag gehen Anja, Robin und ich noch zum „Mutton-Festival“  im Dorf. Bei dem Fest dreht sich alles um den Hammel. Es gibt einen Streichelzoo und an den Buden gibt es verschiedene lokale Spezialitäten von Hammelfleisch. Ich versuche das „Curry-Mutton“, während Anja lieber beim bekannten Hühnchenfleisch bleibt. Robin entscheidet sich für ein paar Conch-Fritters, die er vor einiger Zeit mal versehentlich für Chicken-Nuggets gehalten hat. Seitdem mag er sie. 🙂 Auf dem Festival verabschieden wir auch endgültig  Susan, Rick und Todd von der „Other Goose“. Mittlerweile ist nämlich fast ganz Georgetown auf Long Island.

Die freundliche Ordnerin präsentiert stolz die Highlights
Bücher gibt es für die Schulkinder kostenlos
Robin und Todd erklären 2 Inselkindern, was beschrieben wird

Am Samstag sind es wieder ganz leichte Winde um 8 kts, die uns anschieben. Die Jade setzt als erste ihren Spi. Das wollen wir nicht kommentarlos hinnehmen und packen unseren Parasailor aus. Wir versuchen noch einmal, den Spi gemeinsam mit dem Großsegel zu fahren. Aber selbst mit ganz dicht geholtem Groß geht es nicht. Die Abdeckung ist zu stark, der Parasailor steht nicht. Vielleicht ist zu wenig Wind dafür.

Heute führt die „Jade“ an, während die wir mit der „Quandary“ auf gleicher Höhe liegen. Bei der Einfahrt nach Georgetown müssen wir einigen Korallenfelsen ausweichen. Die „Quandary“ kommt uns hier so nahe, dass wir einmal komplett nach Norden abdrehen müssen, weil wir sonst auf diese Untiefe gedrängt würden. Damit sichert sich heute die „Quandary“ den zweiten Platz im Zieleinlauf. Natürlich war das keine Absicht. Tom´s Karten zeigten diese Untiefe nicht so deutlich. Dieses Mal fällt der Anker vor der „Monument Beach“ und somit fühlt es sich für uns gar nicht wie Georgetown an.

Am Sonntag-Morgen ist es ziemlich windstill und bevor wir losfahren, wandern wir noch zum „Monument“ und genießen die Aussicht von hier oben. Leider sind die Mosquitos heute eine echte Plage.

Gegen Mittag nehmen wir Anker auf und motoren nach „Rat Cay“. Am späteren Nachmittag gehen die Männer auf Lobster-Jagd. Pat nutzt eine sog. Hawaiian Sling und hätte auch fast Erfolg gehabt. Ein großer Lobster entgeht ihm nur ganz knapp.

Robin sucht die Beute

Anschließend schmieden wir Pläne für die Weiterfahrt. Es ist uns etwas unangenehm, dass sich die anderen beiden Schiffe ausschließlich nach uns richten. Nachdem wir Kuba ausgelassen haben, sind wir nicht mehr unter Zeitdruck und wollen langsam unseren Weg nach Norden machen. Außerdem kommt am Mittwoch starker Westwind und die Gegend um „Lee Stocking Island“, hier in der Nähe, bietet als einer der wenigen Plätze Schutz aus West. Das kommt wiederum der „Quandary“ entgegen, so glauben wir zumindest. So kommt es, dass wir am Montag nur 4 sm weiterfahren und die nächste traumhafte Bucht hinter William´s Cay finden.

Auch am Dienstag fahren wir nur 3 sm weiter nach „Norman´s Pond Cay“. Ebenfalls ein schöner Ankerplatz. Allerdings haben wir alle Schwierigkeiten, den Anker einzugraben.

Während wir noch überlegen, ob das der richtige Platz für die Brise morgen ist, kommt die „Jade“ vorbei. Sie wollen morgen weiter nach „Black Point“ ungefähr 25 sm im Norden. Mmh! Das ist mit der Windrichtung zwar gut zu segeln, aber die Bucht ist nach Westen völlig offen. Wir waren vor ein paar Wochen schon einmal dort und haben bei leichten NW-Wind sehr stark geschaukelt. Außerdem gibt es auf dem Weg dorthin noch ein paar Ziele, die wir ansteuern wollen. Wir müssen uns also trennen. Bei einem Strand-Spaziergang treffen wir die „Quandary´s“. Auch sie wollen morgen weiterfahren, weil der Wäscheberg immer größer wird und eine Laundry gebraucht wird. Zum Abschied gibt es noch einmal einen Spieleabend auf der „Jade“.

Hält der Anker?

In der Zwischenzeit haben Anja und ich neue Pläne gemacht. Wir verholen am Mittwoch an den Ankerplatz bei der verlassenen NOAA-Forschungsstation. Der Ankergrund ist gut hier. Das wissen wir vom letzten Mal. Beim nachmittäglichen Spaziergang über das Gelände fühlen wir uns wie in einem Endzeit-Film. Alles wirkt so plötzlich verlassen, dass es schon fast eine düstere Atmosphäre bildet.

Der Steg ist leider bei dem Wellengang nicht zu benutzen
Obwohl er von weitem doch gut aussieht
Verlassene Gebäude aussen
und innen
Das Labor
Der Flugzeug-Hangar
und die Landebahn

Das wir nun wieder alleine unterwegs sind, hat auch Vorteile: Wir brauchen uns nicht mehr schon am Vorabend abstimmen, wo es am nächsten Tag hingehen soll. Wir kehren also zu unserer alten Strategie zurück, die wir früher bei unseren Urlaubstörns gehabt haben. Und die ist ganz einfach: „WIR GUCKEN MAL“. Gerne würden wir jetzt nach dem Durchzug der Wetterfront doch noch einen Abstecher nach „Cat Island“ im Osten machen. Es könnte aber knapp mit der Windrichtung werden und zum Kreuzen ist es zu weit. Wir fahren am Donnerstag früh los, setzen einfach mal die Segel und probieren es bei NNW-Wind.

Wir werden mit einem tollen Segeltag „hart am Wind“ belohnt, wenn es auch mit Wind um 20 Knoten anfangs deutlich rauer ist, als wir uns das vorgestellt haben. Als wir am Nachmittag auf die Sandbänke von Cat Island kommen, wird es dann immer angenehmer und ruhiger, bis….

Ja, bis Anja aus dem Salon nach draußen kommt und sagt: „Da ist am Mast was runter gefallen.“ Ich: „Häh?! Was soll denn da und wo runtergefallen sein?“ Anja: „Keine Ahnung! Irgendwas metallisches.“ Jetzt bin ich auch alarmiert. Wir gehen nach vorne und finden eine Sicherungsmutter, die ich sehr wohl kenne. Die gehört an den sogenannten Lümmelbeschlag, der den Baum (das waagrechte Profil) mit dem Mast verbindet. Der Baum ist jetzt sozusagen ungesichert und wenn das Segel den dazugehörigen Bolzen aus dem Gelenk zieht, kann der schwere, fast 6 Meter lange Baum jeden Moment an Deck krachen und wer weiß was anrichten. Wir schießen sofort in den Wind und lassen das Segel in Windeseile einfach fallen. Danach segeln wir mit der Genua weiter und begutachten die Situation. Der Bolzen war schon so gut wie aus dem Gelenk heraus. Das war knapp! Wir haben sehr viel Glück gehabt. Wieviel Zufall gehört dazu, dass es gerade passiert, wenn wir 1.) keine Welle mehr haben, weil wir gerade die Banks erreicht haben. 2.) Der Wind gerade nachgelassen hat und 3.) Anja zufällig gerade drinnen im Salon war und das „Plong“ gehört hat. Wir sind auf jeden Fall sehr dankbar. Die Mutter ersetze ich am nächsten Tag mit einer neuen aus unserem Fundus und gebe sicherheitshalber noch einen Tropfen „Loctite“ dazu. Künftig werden wir das beim Rigg-Check täglich mit kontrollieren

Der Bolzen ist schon wieder in Position, die Mutter fehlt noch

Um 16.00 fällt der Anker im Norden von „The Bight“. Wir sind froh, den Abstecher gemacht zu haben. Am Freitag-Morgen gehen Anja und ich im Dorf „New Bight“ einkaufen. Während der Food-Market (ungefähr 20 Gehminuten entfernt) eigentlich alles bietet, wirkt der Rest des Ortes sehr arm und auch sehr zerrüttet. Kaum ein Haus ist in einem unbeschädigten Zustand. Sind das wohl auch die Hurricanes gewesen?

Tagsüber wie ausgestorben, Abends kommt dann doch noch Leben in diese Hütten

So haben wir Cat Island erlebt. Sehr einsam!

Am Nachmittag wandern wir auf den höchsten „Berg“ der Bahamas (rund 63 Meter hoch) und besuchen die „Hermitage“ von Father Jerome, die er 1939 gebaut hat. Er hat dabei einen Trick angewendet. Der Baustil lässt ein riesiges Anwesen vermuten. Erst wenn man näher kommt erkennt man, dass es sich um ein „Mini-Kloster“ handelt. Auch der Berg selbst erscheint dadurch viel höher und auch viel weiter entfernt. Nach 40 Minuten Fußweg sind wir nämlich schon da. Sehr Interessant und hübsch anzusehen.

Im Hintergrund die Turmspitze des Kloster; sieht weit weg aus, ist aber ganz nah
206 Fuß hoch. Können wir das schaffen?
Großes Kloster ?
Oder kleines Kloster?

 

Hier stellte Father Jerome den Kreuzweg Jesu nach

Anja trägt uns ins Gästebuch ein

Heute telefonieren wir auch zum ersten Mal seit langer Zeit mit unseren Freunden von der „Eleonore“. Sie sind in Nassau und planen am Sonntag in den Exumas zu sein. Sofort überlegen Anja und ich, wie und wo wir ein Treffen realisieren können.

Nur deshalb nehmen wir die Insel „Little San Salvador“ in den Reiseplan auf. Bisher haben wir uns davon abschrecken lassen, dass die Insel einer Kreuzfahrt-Reederei gehört. In der einzigen Bucht ankern fast täglich große Kreuzfahrtschiffe und laden Ihre Touristen aus. Solche Spots vermeiden wir ja normalerweise, aber dieses Mal geht es wohl nicht anders.

Am Samstag 23.03. haben wir einen tollen Segeltag mit rund 12 kts Wind und kaum Welle. Nahezu perfekt. Tatsächlich liegt ein großer Kreuzfahrer in der West Bay von Little San Salvador, aber der Reiseplan im Internet verrät uns, dass das Schiff bereits um 15.00 Uhr den Anker aufnimmt.

Wir ankern im Norden der Bucht in kristallklarem Wasser und bekommen von den Strand-Aktivitäten gar nichts mit. Um 15.00 Uhr verschwindet das große Schiff und wir haben den Strand fast für uns alleine. 2 weitere Segler liegen hier und nur ein paar Mitarbeiter der Reederei räumen auf und bereiten alles für die nächste Ankunft vor. Sehr schön ist das hier.

 

Die Cabanas (Hütten) können die Kreuzfahrt-Touri´s mieten

Reitstunden kann man auch nehmen
Oder Wasserspielzeug benutzen
oder ins Restaurant gehen
Kinderspielplatz
Nee nee, meine liebe Anja! Du kommst mal schön wieder mit.

Wir sind froh, auch diesen Abstecher gemacht zu haben. Hier hätten wir es bestimmt noch ein bisschen länger ausgehalten, aber am Sonntag wollen wir zurück in den Exumas sein, um die Elli´s nach einem halben Jahr endlich wieder zu sehen.

Früh am Sonntag nehmen wir den Anker auf. Wir haben noch rund 50 Seemeilen vor uns und der Wind soll im Tagesverlauf immer weiter abnehmen. Vielleicht haben wir Glück und können am Vormittag noch etwas segeln, bevor dann „ausnahmsweise“ noch einmal der Motor in den Bahamas herhalten muss. Leider hat der Wetterbericht auch dieses Mal Recht. Bis 11.00 Uhr können wir mit dem Spi noch ein bisschen segeln. Dann ist Schluss! Motor an und Gas.

Um 17.00 Uhr erreichen wir den Cut zwischen den Inseln und gerade als es spannend wird und wir auf die Riff-Passage zufahren, wird der Bildschirm unseren iPad-Plotters schwarz. Kommentar: „Das iPad muss abkühlen, bevor es benutzt werden kann.“ WAAAAH! Nicht jetzt! Die Karten auf dem bordeigenen Raymarine-Plotter kann man hier nämlich vergessen. Glücklicherweise haben wir noch Garmin-Karten auf dem iPhone und damit finden wir sicher den Weg zur West-Anchorage von Highborne-Cay und treffen auf die „Eleonore“. Es ist so schön, Euch wiederzusehen!

Ein dicker Barracuda unter unserem Schiff
[ssba]

2 Kommentare

  • Annika

    28. März 2018 at 20:32 Antworten

    Ich würde ja jetzt gerne etwas Passendes zu eurem Blogeintrag schreiben, aber ich bin zu schockiert vom PLONG! 😳 Gott sei Dank habt ihr genug Schutzengel dabei!!

    • Andre Schulz

      28. März 2018 at 20:41 Antworten

      Ja! Es gab keinen besseren Moment dafür. 🙂

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