Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Florida 09.12.17-01.01.18

Bereits am Freitag,  09.12.2017, wartet der Mietwagen auf uns. Wir haben ja hier in Florida noch einiges vor. Das Wochenende geht jedoch erst einmal für Besorgungen und Erledigungen drauf.

Erst am Dienstag 12.12. machen wir unseren ersten größeren Ausflug und fahren nach Palm Beach. Eine Stunde parken in der Nähe des Strandes kostet immerhin 5,-$. Das sind ja fast Preise wie in der Kölner Innenstadt…. Hier wird bezahlt, indem man die Kreditkarte in den Automaten schiebt und die Parkplatznummer eintippt. Man erhält keine Bestätigung, kein Ticket, nichts! Wir müssen einfach darauf vertrauen, dass das System funktioniert. Die Parking-Enforcement fährt regelmäßig vorbei und kontrolliert (was auch immer!). Glücklicherweise haben wir Plan B im Falle einer Park-Kralle schon ausgearbeitet!

Vielen Dank an Thomas von der Elli für diese Inspiration

Leider haben wir keine Schwimmsachen eingepackt. Wegen der kühlen Temperaturen in Fort Pierce haben wir nicht damit gerechnet, dass wir hier baden können. Aber es wäre warm genug und das Wasser sieht klasse aus. Schade!

Anschließend schlendern wir die berühmte Einkaufsmeile „Worth Avenue“ auf und ab. Dieses soll eine der teuersten Einkaufsmeilen der USA, wenn nicht sogar der ganzen Welt sein. Wir erkennen es an dem Outfit der Damen, die hier Ihren Porsche Cayenne oder Bentley am Straßenrand parken. Ich sehe wie Anja´s Finger zucken bei all diesen Shopping-Versuchungen. Aber am Ende sagt sie selbst: „Was soll ich hier kaufen? Wir brauchen das doch alles gar nicht auf dem Schiff!“ Puh! Da habe ich ja noch mal Glück gehabt.

Anschließend gehen wir noch den hiesigen Lake-Trail an der Waterfront entlang. Bei uns würden wir „Promenade“ sagen 🙂

                                   Das älteste Haus in Palm Beach.

Dieses Haus mit 51 Zimmern hat der Herr Flagler damals seiner 3. Frau geschenkt. Gut, dass wir erst zum 2ten-mal verheiratet sind.

Am Donnerstag 14.12. starten wir früh. Wir haben einen langen Weg vor uns und wollen die Inselgruppe „Florida Keys“ ganz im Süden erkunden. Das sind bei besten Bedingungen immerhin rund 6 Stunden Autofahrt. Wir wissen noch nicht so richtig, wo wir dort hinwollen und ob wir den ganzen Weg bis nach Key West machen möchten. Aber wegen der großen Entfernung müssen wir auf jeden Fall irgendwo in einem Hotel übernachten. Obwohl wir von den Einheimischen gewarnt werden, dass es jetzt in der Hochsaison schwierig werden könnte, werden wir unterwegs buchen, wenn wir wissen, wo wir landen. Wäre doch ärgerlich, wenn wir uns hinterher quälen müssen, nur um das gebuchte Hotel zu erreichen….

Haha! Und genau das passiert uns nämlich hinterher doch! „Kann gar nicht sein!“, denkt Ihr? O doch! Die Fahrt zu den Keys zieht sich. Vor allem im Dunstkreis von Miami ist ätzend viel Verkehr. Jede Ampel ist rot und wir kommen schlecht voran. Trotzdem sind wir gegen 13.30 Uhr auf Key Largo. Das ist die erste Insel der Kette, wenn man den Highway US1 nach Süden fährt. Die US1 ist die einzige Straße, welche die Keys miteinander verbindet. Sie startet ganz oben im Norden der USA und geht bis nach Key West zur „Meile 0“ über 4000 km.

Nun kommen wir besser voran und wollen die restlichen 100 Meilen bis Key West auch noch fahren. Wenn wir Glück haben, können wir gegen 17.30 Uhr den Sonnen-Untergang auf dem berühmten Mallory- Square bewundern. Anja googelt eine Hotel-Unterkunft auf Key West und bucht um 14.30 Uhr via Internet ohne Stornierungsmöglichkeit… und um 14.31 Uhr stehen wir im Stau. Auf der US1 hat es 5 Meilen weiter vorne einen schweren LKW-Unfall gegeben. Die Straße ist seit 13.00 Uhr gesperrt und zwar für weitere 3 bis 6 Stunden.

Das gibt´s doch gar nicht! 2 Minuten vorher hatten wir noch alle Möglichkeiten, den Trip nach Key West zu unterbrechen oder gar abzubrechen, aber jetzt gerade ist das Hotel gebucht (und bezahlt). Wir stehen 1.5 Stunden geduldig im Stau und hoffen, dass es vielleicht doch schneller weitergeht, aber der örtliche Sheriff twittert die aktuelle Lage und nimmt uns diese Hoffnung. Was nun? Rund 5 Meilen zurück liegt  „Anne’s-Beach“, ein schöner Sandstrand mit tollen Picknickmöglichkeiten. Dann drehen wir eben und besuchen heute wenigstens noch diesen Strand. Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns anschließend noch weiter hinten im Stau anstellen müssen.

Wie schön der Strand früher war, können wir leider nur erahnen, denn die Hurricane-Saison 2017 hat auch hier Spuren hinterlassen. Der Strand ist ….WEG! Nur noch wenige Sandfleckchen sind übrig geblieben. Trotzdem ist es lehrreich für uns, hier ein wenig spazieren zu gehen. Diese gewaltigen Naturkräfte!

Als wir gegen 17.30 Uhr zum Auto zurückkommen, hat es sich bis hierhin zurückgestaut und es geht immer noch nichts. Gerade als Anja und ich auf die nahegelegene Brücke gehen, um einen besseren Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang zu finden, setzt sich die Auto-Kolonne in Gang.

Wir hätten eigentlich Stop-and-Go für die ersten Meilen erwartet, aber bestimmt 10 Minuten lang läuft der Verkehr flüssig an. Hey! Großartig. Endlich! Wir gehen zum Auto zurück, suchen die Lücke in der Schlange und fahren vom Parkplatz herunter. Wir kommen … genau 20 Meter weit! Dann steht alles wieder und zwar für weitere 1.5 Stunden. Die, die mich kennen, ahnen vielleicht, was da in mir vorgegangen ist.  🙁

Es ist schon lange dunkel, als es endlich weitergeht. Leider können wir daher die Aussicht auf der 7-Miles-Bridge nicht mehr bewundern. Na ja! Vielleicht auf dem Rückweg. Nach nahezu 14 Stunden Autofahrt kommen wir dann endlich in unserem Hotel auf Key West an.

Eigentlich sind wir viel zu kaputt, um noch auszugehen. Aber Anja und ich gehen doch noch mal raus auf die Duval-Street. Hier ist die Party-Meile von Key West und man rühmt sich damit, der toleranteste Ort in den ganzen USA zu sein. Hier ist wirklich eine Menge los. Andre fühlt sich an Willingen im Sauerland erinnert. So etwas haben wir in den USA bisher nicht erlebt.

In-Scene-Treff auf Key West

 

Am Freitag-Morgen erkunden wir Key West. Hier gibt es eine Menge Tourismus, auch durch die Cruise-Schiffe, die hier anlegen.

Der Mallory-Square. Hier wollten wir eigentlich gestern den Sonnenuntergang bewundern. Wenn der Stau nicht gewesen wäre…

 

Die bunte Betonboje symbolisiert den südlichsten Punkt der kontinentalen USA. Nur Hawai liegt noch weiter südlich.

   Das „Little White House“. Ehemaliges Feriendomizil von US-Präsidenten und Ort für wichtige, historische Diplomaten-Treffen

Ehemaliges Marine-Krankenhaus

                                   Ernest Hemingway ist hier allgegenwärtig

Gegen Mittag haben wir genug gesehen und wir machen uns auf Richtung Miami. Bei Tageslicht sehen wir, dass am gesamten Straßenrand der US1auf den Keys noch Trümmer von den Hurricanes liegen. Es gibt noch viel aufzuräumen.

Wir stoppen noch zum Baden am Bahia Honda-Beach, (wieder einmal) einer der schönsten Strände Floridas. Leider ist auch hier wegen der Hurricane-Schäden nur ein kleiner Teil geöffnet. Aber die kleine Bucht ist wunderschön mit klarem Wasser und schönem Strand.

Diese Sandskulptur eines Künstlers soll das Durchhalte-Vermögen der Ranger beim Wiederaufbau symbolisieren.

Nach der Erfahrung gestern, zögert Anja sehr lange mit der Hotelbuchung. Erst 30 Minuten bevor wir eintreffen, schließt sie die Reservierung ab. Das Hotel liegt ein bisschen außerhalb, aber es ist bereits 19.00 Uhr und wir müssen uns sowieso noch einen Plan für die Besichtigung Miami´s machen. Parkplätze sollen exorbitant teuer sein. Außerdem ist Miami wohl auch schwer zu Fuß zu erkunden. Aus dem Auto heraus bestellen wir Pizza, die wir dann nach dem Einchecken im Hotel zu Fuß abholen können. Was hat man nur früher ohne Handys und Internet gemacht?

Wir haben Glück, dass wir an einem Samstag in Miami sind. Die Parkhäuser bieten nur an Samstagen äußerst günstige Tages-Flatrates zwischen 5,-$ und 15,-$ an. Davon kann man unter der Woche nur träumen. Wir parken nahe am Busbahnhof und erkunden Miami und Miami-Beach mit einer Hop-on-Hop-off-Bustour. Das hat sich gelohnt, denn die Wege zwischen den Sehenswürdigkeiten sind sehr weit und wir hätten sie so wahrscheinlich gar nicht gefunden. Wir steigen nur einmal am Strand von Miami-Beach aus, haben aber am Tag eine Menge gesehen.

                                  Immer wieder Hurricane-Opfer

Wynwood ist ein ehemaliges industrielles Lagerviertel, welches in den 80er und 90er-Jahren ziemlich verlotterte. Mit Hilfe von Straßenkünstlern hat man hier nun wieder eine freundlicheres Bild geschaffen. Sämtliche Graffiti-Künstler mit Rang und Namen haben sich in diesem Viertel verewigt.

Die 8th Street (Calle Ocho) ist die Hauptstrasse von „Little-Havana“. Hierhin flüchteten früher die Exil-Kubaner und auch heute ist die Umgangssprache spanisch. Ein sehr belebtes Viertel mit vielen Geschäften, Lokalen und Musik.

Miami-Beach

 

Skyline bei Nacht

Gegen 19.00 Uhr holen wir das Auto aus dem Parkhaus und machen uns auf den Weg zurück nach Fort Pierce. Das ist wohl auch gut so, denn die Menschen an den Straßenecken beobachten uns in der Dunkelheit eher übellaunig denn wohlgesonnen. Miami hat eine beträchtliche Kriminalitätsrate.

Auf dem Rückweg lerne ich wieder etwas über die US-Verkehrsregeln. Mit Not habe ich mich gerade daran gewöhnt, dass die Ampeln HINTER der Kreuzung stehen und dass „rechts abbiegen bei Rot“ IMMER erlaubt ist, es sei denn, an der Ampel ist ausdrücklich auf das Verbot hingewiesen. Als deutscher Autofahrer bemühe ich mich nun nach Überhol-Vorgängen schnell auf die rechte Fahrbahn des Highways zurück zu kommen. Dabei werden wir häufig nahezu über den Haufen gefahren. Hier wird auch rechts überholt und das sehr zügig. Am Anfang fühle ich mich noch im Recht, wenn ich mich rechts herüberzwänge, aber es überholen so viele…ist das etwa erlaubt? Anja googelt: Auf Mehrspurigen Straßen ist das Überholen auch rechts erlaubt. Es gilt auf den Straßen das Prinzip des „Spur-haltens“. In manchen US-Staaten kann man sogar eine Strafe für „unmotiviertes Spurwechseln“ bekommen. Nur zum Abbiegen und zum Überholen darf man die Spur wechseln. Oups!

Am Sonntag feiert Essence, die Tochter unserer Freundin Kerstin, Geburtstag. Gefeiert wir auf einem Abenteuer-Spielplatz. Robin kann sich mal wieder richtig austoben und wir lernen wieder tolle Menschen kennen, unter anderem Essence´s Papa Will. Wir sind immer wieder erstaunt, wie viele Amerikaner schon in Deutschland gewesen sind. Manche nutzen heute die Gelegenheit, Ihre Deutsch-Kenntnisse aufzupolieren.

Am Mittwoch, 20.12. folgt dann das nächste Highlight. Wir fahren nach Orlando zu den Universal-Studios. Ich persönlich hatte ja gedacht, es gibt nur ein „Universal-Studios“. Aber weit gefehlt! Die erste Herausforderung beim Kartenkauf ist: „Welchen Park nehmen wir denn?“. Es gibt alleine von Universal 3 verschiedene Themenparks und von Disney nochmal 5, die man besuchen kann und jeder einzelne soll für mehrere Tage Spaß und Abwechslung bieten.

Ich mach´s kurz: Wir entscheiden uns für eine Tageskarte, die den Besuch von 2 verschiedenen Themenparks mit dem Schwerpunkt „Harry Potter“ ermöglicht. Für Anja, Robin und mich kostet das sage und schreibe 527,-$. Ein Schnäppchen ist das nicht. Alle, die wir vorher zu Orlando befragt haben, sagen „Hoffnungslos überteuert, aber man muss mal da gewesen sein“. Stimmt! Es ist toll gemacht, aber die Attraktionen und Achterbahnen haben nichts, was unser Phantasialand in Brühl nicht auch hätte.

„The incredible Hulk“ ist die spektakulärste Achterbahnfahrt, die Anja und Robin wagen

Es gibt sooo viele Merchandising-Shops. Es wäre ein leichtes, weitere 500,-$ in kürzester Zeit auszugeben. Nur ein Beispiel sind die Harry-Potter-Zauberstäbe, die man für 50,-$ überall kaufen kann. Die einfachen Plastikstäbe können nichts, nicht einmal leuchten. Wir sind überrascht, wie locker das Geld bei den Amerikanern sitzt und wie viele Kinder mit einem Zauber-Umhang UND einem Zauberstab durch den Park laufen. Robin ist glücklicherweise lange aus diesem Alter heraus und unser Rucksack ist zu Hause gut mit Getränken und Butterbroten gefüllt worden. Daher bleibt es für uns bei den Kosten für die Eintrittsgelder. Beeindruckend und schön war´s trotzdem!

                                           Hogwarts

Das berühmte Gleis 9 3/4

                                            …und der Hogwarts-Express

Abends gibt es mehrere Paraden
Um 21.00 Uhr gehen wir geschafft zum Parkplatz. Wir sind uns alle einig: Ein Tag reicht!

 

Am folgenden Samstag, 23.12. schaffen wir es endlich einmal, den wöchentlichen „Farmers Market“ hier in Fort Pierce zu besuchen. Ein Wochenmarkt mit vielen Ständen zum Stöbern und natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Wieder geraten wir an einen Verkäufer mit Deutschland-Erfahrung. 🙂

Kuriose Schinken-Marmelade. Leider gibt es keine Proben zum Verkosten.

 

24.12.2017: Endlich Weihnachten! Für Robin hat das Christkind ein Hoverboard gebracht. Nach wenigen Minuten hat er den Trick heraus und fährt spielend über den Parkplatz! „Toll! Nie wieder laufen.“ ruft er begeistert. Anja und ich wollen natürlich nicht nachstehen und versuchen es auch. Leider deutlich weniger elegant als Robin.

Hinter dem Paket steht übrigens unser Weihnachtsbaum

Nach der ersten Testfahrt kann Robin noch ein Paket aus Deutschland öffnen: Oma und Opa haben ein Päckchen mit tollen Sachen geschickt, unter anderem Robin´s heiß geliebten „Hela-Gewürz-Ketchup“, den er seit 1.5 Jahren so sehr vermissen muss. 🙂

Den Rest des Heiligen Abends verbringen wir gemeinsam mit Peter von der „Once Around“ im Marina-Restaurant. Peter ist vor einigen Tagen mit seinem Katamaran hier an den Steg gekommen und wollte eigentlich schon lange wieder weg sein, aber wie das Langfahrt-Segeln halt so ist…

Die Amerikaner feiern nur einen Tag Weihnachten und zwar am 25.12. Zur Feier des Tages gibt es im Hafen ein sogenanntes Potluck. Jeder bringt etwas für das gemeinsame Buffet mit. Schöne Sache! Unsere Nachbarn Pat und Michelle sind auch entsprechend gekleidet. Am Abend trifft sich unser Steg dann noch einmal bei Alison und André auf der „Turquoise Turtle“ zum Plauschen und Kuchen essen. Wieder bringt jeder etwas mit.

Am Dienstag 26.12. sind wir bei Kerstin, Will (Nickname „Pepper“) und Essence zum Abendessen eingeladen. Wir fahren mit den Fahrrädern und sind auf dem Rückweg froh, ein paar Kalorien abarbeiten zu können. Kerstin hat äußerst leckere Lasagne gemacht und die Menge hätte gereicht, um mehr als die doppelte Anzahl Personen satt zu bekommen. Den Nachtisch musste ich schon auslassen. Danke Kerstin und Will für die tolle Gastfreundschaft.

Am Freitag 29.12. besuchen wir das nahegelegene Museum der Navy-Seals. Eine Spezial-Einheit der US-Armee für besonders gefährliche Missionen. Voll ist es hier. Nach dem Besuch misst Robin sich mit mir auf dem Trainings-Parcour des Außengeländes. Na ja! Kein Kommentar meinerseits hierzu. Nur so viel sei verraten: Robin dreht anschließend noch ein paar Runden. 🙂

Das Motto der Seals
Mission Impossible

Sylvester laden Pat und Michelle auf der „Jade“ zu einem Snack ein. Wieder bringt jeder etwas mit und wir erzählen uns unsere Geschichten. Dieses Jahr sind wir nicht ganz so überrascht als die Gäste um 21.00 Uhr beginnen, sich zu verabschieden. Der Jahreswechsel hat hier einfach nicht die Bedeutung wie bei uns. Auch wir verabschieden uns ein paar Minuten später und warten mit Robin auf 0.00 Uhr. Etwas Feuerwerk können wir dann auch noch betrachten.

Erschrocken sind wir allerdings am nächsten Morgen. Ich glaube zunächst, mich verhört zu haben: Pat und Michelle haben um 0.00 Uhr einen lauten Knall auf dem Cockpitdach gehört und am nächsten Morgen steckte eine Gewehrkugel im GFK. Jemand hat zur Begrüßung des neuen Jahres in die Luft geschossen und was hochfliegt, muss auch wieder herunterkommen. In diesem Fall leider auf das Schiff unserer Freunde, welches keine 30 Meter von uns entfernt liegt. Wir standen um Mitternacht draußen… Was hätte alles passieren können… 🙁

Robin´s 12.ten Geburtstag feiern wir an Bord. Am Nachmittag kommen Kerstin und Essence zum Feiern.

Für die nächsten Tage ist eine Kaltfront mit Temperaturen zwischen 5 und 10°C erwartet. Außerdem gibt es eine Sturmwarnung für Dienstag und Mittwoch. Gut, dass wir sicher liegen.  So langsam wird es Zeit, dass wir wieder auf die Bahamas kommen. Wir wollen endlich schwimmen und schorcheln gehen. Hoffentlich stabilisiert sich das Wetter Anfang der kommenden Woche. Dann wollen wir rüber.

[ssba]

8 Kommentare

  • Annika

    2. Januar 2018 at 22:09 Antworten

    So, ich gebe es offen und ehrlich zu: Ich bin das erste Mal enttäuscht… Ihr wart in den Universal Studios und habt Disney komplett ausgelassen?! Ich hab mich beim Lesen so auf entsprechende Bilder gefreut. SCHADE! ☹️

    Ansonsten freut es mich von euch zu lesen 🙂 Bis auf den letzten Abschnitt natürlich…

    Passt auf euch auf ihr Nasen!

    • Andre Schulz

      2. Januar 2018 at 22:15 Antworten

      Hallo Annika,
      wir haben sooooo laaaange mit uns gerungen, welchen Themenpark wir ansehen.
      Disney hätte eben kaum Achterbahnen und Action geboten.
      Leider kann man nie alles ansehen.
      Wir mussten auch schon tolle Reiseziele überspringen, weil wir einfach zu wenig Zeit haben. 🙂
      Wir holen Disney bei Gelegenheit in Paris nach.
      LG

  • Timo

    3. Januar 2018 at 12:20 Antworten

    Hallo,
    einen super Block habt ihr!

    Eure Berichte sind echt spannend und interessant geschrieben. Ich warte schon immer neugierig auf den nächsten Eintrag =)

    Viele Grüße aus Bergkamen

    • Andre Schulz

      7. Januar 2018 at 16:58 Antworten

      Vielen Dank! Wir freuen uns, dass unsere Beiträge für Euch spannend sind. Das Feedback ist um so wichtiger, weil wir uns oft fragen, ob wir für Außenstehende manchmal nicht zu detailliert berichten. 🙂

  • Petra

    7. Januar 2018 at 11:40 Antworten

    Juhu,
    wir senden mal ein paar warme Temperaturen und hoffen, Ihr seid noch nicht erfroren! Dieses Mal war der Bericht besonders lehrreich: Micha und ich haben endlich begriffen, dass wir täglich auf dem Weg zur Arbeit ganz viele Menschen mit auf der Autobahn haben, die in den USA Fahren gelernt haben! Deshalb trauen die sich nicht rüber auf die rechte Spur. Wieder was gelernt. Friert uns nicht fest….

    • Andre Schulz

      7. Januar 2018 at 17:00 Antworten

      Hallo Petra. Interessante Theorie mit den Mittelspurfahrern in Deutschland. Aber warum schimpfen die dann so, wenn sie rechts überholt werden? (Selbst wenn es die deutsche Verkehrsordnung zulässt).

      • Annika

        7. Januar 2018 at 19:13 Antworten

        Mensch Papa! Die rechte Spur ist in DE doch ausschließlich nur für LKWs!!! Deswegen regen die sich dann natürlich über deinen gravierenden Verkehrsverstoß auf… 😏

        • Andre Schulz

          7. Januar 2018 at 21:37 Antworten

          Ah ja! Natürlich! Das muß es sein…

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