Überlebens-Training

Wow! Letztes Wochenende haben Anja und ich an dem Training „Überleben auf See“ teilgenommen. Leider haben wir vergessen, Fotos zu machen.

Dieses Seminar ist für Teilnehmer der ARC obligatorisch. Zwei ganze Tage lang nur worst-case-scenarios wie: Sturm, Feuer, Kollisonen, Notsignale, Verletzungen, Strandung und nicht zuletzt Verlust des Schiffes und Einstieg in die Rettungs-Insel.

Gerade die letzte Übung im Hallenbad -vom Wasser aus mit komplettem Ölzeug und aufgeblasener Rettungsweste in die (volle) Rettungsinsel einsteigen- war beeindruckend. Es ist viel, viel schwerer als gedacht. Und das bei Laborbedingungen ohne Wind, Wetter  und Wellen…

Immer wieder werden Yachten zu früh aufgegeben und die Crew steigt in die Rettungsinsel. Nach dem Sturm wird die treibende Yacht dann mehr oder weniger intakt gefunden, während die Crew vermisst bleibt. Da müssen Verzweifelung und die vermeintliche Sicherheit in der Insel eine grosse Rolle spielen.

Wir haben uns ganz, ganz fest vorgenommen: wir werden unser Schiff nicht verlassen, bevor es uns verlässt. Zugegeben: die Aufbruchstimmung hat an diesem Wochenende etwas gelitten. Umso wichtiger, dass ich direkt am Montag einen Kofferraum voll mit Blauwasser-Ausrüstung abholen konnte, die wir vor einigen Wochen bei unserem Ausrüster bestellt hatten. Das hat wieder den nötigen Motivations-Schub gebracht. ?

[ssba]

3 Kommentare

  • Silke

    16. März 2016 at 19:33 Antworten

    Unter „Laborbedingungen“ geübt, ist vielleicht leichter. Die Motivation (zu überleben) ist im Ernstfall deutlich größer, da entwickelt man auch deutlich größere Kräfte und eine schier unendliche Ausdauer, damit werden dann Wind und Wellen ausgeglichen. Nur nicht entmutigen lassen!

  • Annika

    16. März 2016 at 20:07 Antworten

    Das klingt nach einem sehr anstrengenden aber dennoch sehr wichtigen Wochenende!

    Ich hoffe aber sehr, dass ihr das Wissen dieses Trainings niemals anwenden müsst…

  • johannes brock

    1. Juli 2016 at 14:32 Antworten

    wir wünschen euch eine gute reise

Hinterlasst uns einen Kommentar