Was haben US-Präsident Trump und ein Hurricane gemeinsam? East-River, Long Island Sound und der Hudson River vom 10.09. bis 19.09.2017

Es wird Zeit aufzubrechen. Ursprünglich wollten wir noch nach Boston in den Norden, aber der Sommer geht langsam zu Ende und spätestens nachdem unsere Freunde von der „Eleonore“ von den tiefen Temperaturen in Nacht und von Nebel in Boston berichten, canceln wir das Vorhaben. Aber den East River hinauf und an Manhattan vorbei, das wollen wir schon noch. Vorher kommen wir auch noch einmal an der Freiheits-Statue vorbei und können vielleicht sogar daran vorbei segeln. Anschließend segeln wir bei schönstem Wetter und ruhigem Wasser auf dem Long Island Sound und fahren ihn bis ganz nach Osten durch. So sieht unsere romantische Vorstellung aus, aber Hurricane José und US-Präsident Donald Trump werden das gemeinsam verhindern. Doch dazu später mehr!

Sonntag 10.09.2017

Gegen 11.20 Uhr werfen wir die Leinen los. Wir haben tollen Segelwind zwischen 13 und 14 kts. Leider wieder einmal genau von vorne. Weil sich das in den nächsten Tagen auch nicht ändern soll, hilft alles nichts. Wir motoren mal wieder. Wenigstens schiebt der Strom ein bisschen mit.

Von Great Kills Richtung NY City
Anfahrt Manhattan

Als wir am frühen Nachmittag zur Freiheits-Statue kommen, wird es hektisch. Von allen Seiten schießen Ausflugsdampfer und Fähren heran. Sie wirbeln das Wasser enorm auf und ignorieren bei ihrer Kurswahl unser kleines Boot völlig. Hier wirst Du wirklich einfach über den Haufen gefahren. Auch hinter Elli´s Island ist keine Ruhe in Sicht. Hier segeln? Nein danke! Das wäre purer Stress.

Wir machen ein paar Fotos und verziehen uns auf den Ankerplatz beim Liberty State Parc hinter Liberty Island. Die Einfahrt ist eng, aber gut betonnt. Kurz bevor wir in den Engpass einfahren, kommt uns noch der Motor-Katamaran des hier ansässigen Golfclubs entgegen. Das Schiff pendelt stündlich zwischen Manhattan und dem Park. Die Mitgliedsbeiträge starten bei rund 250.000 ,-€/Jahr und dementsprechend feudal ist der Tender-Service hier. Wir warten und lassen ihn passieren, weil die Breite des Fahrwassers für 2 Kats nicht reicht. Der Ankerplatz ist sehr ruhig und wir atmen erst einmal durch. Abends kann Anja noch ein paar schöne Fotos von der Peripherie machen.

Der Ankerplatz am Liberty State Parc

Montag 11.09.2017

Wir brechen um 7.30 Uhr relativ früh auf, damit die Strömung im East River in die richtige Richtung geht. Außerdem soll man „Hell´s Gate“ nur zu ganz bestimmten Zeiten der Tide passieren. Hier trifft der „Harlem River“ auf den „East River“ und es entstehen starke Verwirbelungen, die ein Schiff aus dem Kurs laufen lassen, wenn man ungünstig hinein gerät. Wir sind zur richtigen Zeit da und finden es eigentlich nicht schlimm. Die Strömung schiebt die ganze Zeit kräftig mit. Nachdem wir morgens den wieder sehr hektischen Mündungsbereich an der Battery (Südspitze Manhattans) passiert haben, wird es schnell ruhiger und die Flussfahrt an Manhattan´s Skyline entlang hält, was wir uns davon versprochen haben.

Aufbruch in der Frühe
9-11 Die Flaggen wehen auf Halbmast

Bereits kurz nach 11.00 Uhr sind wir in Port Washington, unserem heutigen Tagesziel, angekommen. Hier hat die Gemeinde gelbe Mooring-Bojen für die Gäste ausgelegt, welche 2 Nächte kostenlos benutzt werden dürfen. Weil sich hier wirklich jeder an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 5 mph hält, liegen wir sehr ruhig hier. 5-10 Dingi-Minuten entfernt gibt es ein ordentliches Schlauchboot-Dock direkt vor einem großen Supermarkt mit sehr gutem Angebot und guten Preisen (sofern man sich vorher eine Kundenkarte ausstellen lässt, sonst gibt es nämlich die Angebotspreise nicht). Was will man mehr?

Robin bei der Seekarten-Arbeit

Mit fast 2 Wochen „Verspätung“ aufgrund des New York Besuchs startet heute auch die Bordschule wieder. Wir haben uns bei unserem Heimaturlaub in Deutschland ausreichend mit Schulbüchern ausgestattet und auch probeweise das Fach „History & Geography“ (Geschichte und Erdkunde) einer amerikanischen Homeschool bestellt. Mit diesen Unterlagen haben wir in den Ferien schon kräftig vorgearbeitet und konnten uns die Verzögerung erlauben.

Abends beobachten wir eine Menge Fischschwärme in der Nähe und lernen eine etwas andere Art des Angelns kennen. Eine Motorboot-Crew schmeißt eine Leine mit Haken mitten hinein und holt sie schnell und ruckartig wieder ein. Jedes Mal hängt einer der Fische irgendwie am Haken dran. Robin versucht das auch und hat sogar Erfolg. Wir entlassen den Fisch aber wieder in die Freiheit.

Vor uns liegt der deutsche Katamaran „Jabulo“ von Eigner Uwe, der am Abend noch auf einen Klönschnack und ein Bier vorbei kommt. Uwe ist Vorstands-Mitglied beim deutschen Multihull-Verein.

 

Dienstag 12.09.2017

Kein Wind und wir haben keine Lust zu motoren. Wir bleiben in Port Washington und gehen noch einmal einkaufen.

 

Mittwoch, 13.09.2017

Immer noch kein Wind, aber wir wollen ja etwas vom Long Island Sound sehen, also fahren wir in die Oyster Bay. Diese wurde uns von Christoph und Stacie empfohlen, die wir am letzten Abend in Great Kills kennen noch gelernt haben.

Die Einfahrt zur Oyster-Bay. Nach Armut sieht das nicht aus.

Die Einfahrt in die Bucht ist sehr lang und es liegen sehr viele Boote links und rechts am Kanal an Mooringbojen. Der Ankerplatz am West Harbour ist dann aber riesengroß und wir wissen vor lauter Platz gar nicht, wo wir den Anker fallen lassen wollen. Es ist ruhig und idyllisch. Mehr gibt es aber von hier auch nicht zu berichten.

Viele Boote im Channel

Am Abend telefonieren wir mit „Eleonore“, die mittlerweile im benachbarten „Port Jefferson“ liegt. Wir vereinbaren, dass wir morgen dorthin kommen. Dann treffen wir uns nach 3 Monaten endlich wieder.

 

Donnerstag, 14.09.2017

Wir können uns entscheiden. Entweder wir verlassen uns auf die Wettervorhersage und fahren am späten Nachmittag mit Wind, aber gegen die Strömung oder morgens mit der Strömung, dann aber ohne Wind. Weil wir die Elli´s lange nicht gesehen haben und wir uns schwarz ärgern würden, wenn der Wind dann nachmittags doch nicht kommt, fahren wir morgens ohne Wind und mit Motor.

Die Bucht von Port Jefferson ist riesengroß, aber ebenfalls komplett mit privaten Mooringbojen zugepflastert. Die Elli hat sich einen Ankerplatz neben einer großen Transport-Schute genommen. Sie sind aber weit genug davon weg. Wir legen uns hinter die Elli noch ein Stück weiter von der Schute weg und fühlen uns sicher. Wir ahnen noch nicht, dass in der Dunkelheit um 21.30 Uhr ein Schlepper einfach eine weitere Schute daneben legt, die doppelt so lang und dreimal so breit ist, wie die andere. Nachts kann man die Distanzen schwer abschätzen, aber es sieht uns nicht so aus, als dass noch ausreichend Platz vorhanden ist, wenn der vorhergesagte Westwind und die Strömung bei Flut das Ding in unsere Richtung schwenken lässt. Dürfen die das einfach? Was tun? In der Dunkelheit um-ankern? Aber wohin? Und wehe es geht im Dunkeln was schief, dann gibt es Hektik. Wir entschließen, abzuwarten und stellen uns schon einmal auf eine lange Nacht mit Ankerwache ein. Da kommt um 22.30 Uhr rechtzeitig vor der Flut ein anderer Schlepper und holt die lange Schute wieder ab. Puh! Glück gehabt.

Bereits am Nachmittag diskutieren wir mit den Elli´s unsere weiteren Pläne. Hurricane José bereitet uns etwas Sorge. Er hatte sich schon während „Irma“ entwickelt und irrt seitdem ziellos auf dem Atlantik herum. Verstärkt sich, schwächt sich wieder ab, dreht Kreise, und hält sich mittelfristig an keine Vorhersage. Jetzt nimmt er gerade Kurs auf New York und den Long Island Sound, also auf uns zu.

Vorhersage für Jose / Die rote Markierung ist Long Island

Wir entschließen am nächsten Morgen, die Erkundung des Long Island Sounds nicht fortzuführen und wollen zurück nach Port Washington. Von dort erreichen wir relativ schnell den Hudson River auf der Westseite von New York und können uns in Sicherheit bringen, falls es erforderlich wird. Der versprochene Wind setzt übrigens am Nachmittag noch ein. War ja klar, weil wir morgens motort sind.

Port Jefferson

 

Freitag, 15.09.2017

Ihr dürft raten. Kein Wind! Gerade ich bin ein bisschen traurig, dass wir unsere romantischen Vorstellungen vom Long Island Sound noch nicht so richtig umsetzen konnten. Außerdem hat sich der Forecast für José wieder nach Osten verschoben. Deswegen können wir uns noch nicht so richtig trennen und stoppen noch einmal in Hempstead Harbour. Dann haben wir wenigsten noch eine weitere Bucht gesehen.

Auch hier ist wieder alles voll mit privaten Mooringbojen. Wir finden trotzdem noch ein Plätzchen hinter der Stein-Mole zum Ankern. Robin und ich erkunden die Gegend mit dem Dingi. Im Glen Cove gibt es eine recht große Marina, die sehr geschützt aussieht. Ansonsten gibt es hier außer einem relativ neuem Fähr-Terminal, welches ungenutzt aussieht, nicht viel zu sehen. Weiter hinten sind alte Schuten vertäut, die alle schon etwas länger da liegen. Wir drehen und machen einen Zwischenstopp am Strand. Hier liegen die Skelette von fußball-großen Pfeilschwanz-Krebsen. Wir hätten nie gedacht, dass die so groß werden können.

Der Abend ist relativ unruhig, weil viele Angelboote zügig am Ankerfeld vorbei fahren und seitliche Wellen verursachen, die unseren Katamaran ganz schön zum Schaukeln bringen.

 

Samstag 16.09.2017

Wir fahren um die Ecke nach Port Washington zurück (Nicht verwechseln mit Washington DC). Wir ankern vor dem Mooringfeld und fühlen uns wieder wohl. Von dem, was wir bisher vom Sound gesehen haben, gefällt es uns hier mit Abstand am besten. Wir fahren am Nachmittag wieder in den Supermarkt und stocken die Vorräte auf.

Die Ellis sind auch hier und wir diskutieren wieder einmal über Hurricane José. Er soll nun wieder etwas weiter draußen entlang ziehen. Während die Ellis immer noch schnellstens zum Hudson wollen, wollen wir hier in Port Washington bleiben. Das, was heute vorhergesagt wird, können wir unserer Meinung nach problemlos hier abwettern und sollte es schlimmer kommen, können wir Anfang nächster Woche schnell über den East River von hier verschwinden. Wir haben nur etwas Sorgen, ob uns hier bis Mitte nächste Woche nicht doch langweilig wird. So der Plan!

Mögliche Zugbahnen des Hurricanes im weißen Konus
Anderes Wetter-Modell, aber ähnliches Ergebnis – Der weiße Punkt oben links ist Port Washington

Und jetzt kommt US-Präsident Donald Trump ins Spiel! Am Sonntag Morgen schickt Andrea von der Eleonore eine WhatsApp-Nachricht. Der East River wird ab morgen für eine Woche nur noch sehr stark eingeschränkt befahrbar sein. Wegen der UN-Generalversammlung in NY (das UN-Gebäude liegt direkt am East River), an der auch Trump natürlich teilnimmt, wird der Fluss teilweise ganz gesperrt und Nebenstrecken sind unter Umständen nur am frühen Morgen oder späten Abend geöffnet. Die genauen Zeiten gibt man später bekannt. Das ist uns zu schwammig! Vor allem, weil es jeden Tag nur ein kleines Zeitfenster gibt, an dem wir tidenbedingt fahren können. Wir sind uns aber sicher, dass es den Patrouillen-Booten ziemlich egal sein wird, wenn wir auftauchen und dadurch wollen. Kurzfristig schmeißen wir den Plan wieder um und folgen den Ellis.

Das UN-Gebäude am East-River
Mehr als 4 kts Schiebestrom

Wir sind eigentlich etwas zu spät dran und wir merken das sofort. Der East-River ist sehr rau heute. Starke Verwirbelungen erfordern häufig den manuellen Eingriff am Steuer statt Autopilot. Gemeinsam mit den Ellis geht es anschießend den Hudson River hoch, sehr langsam gegen die Strömung, bis zum Ankerfeld an der 79th Street.

Einfahrt in den Hudson
One-World-Trade-Center

Alternativ hätten wir unten bei der Freiheitsstatue bis zum Nachmittag warten können bis die Strömung kippt. Das wollten wir aber auch nicht. An der 79th Street kann man jede Menge Meilen vor Anker fahren. Das Wasser rauscht mit bis zu 4 Knoten nur so am Rumpf vorbei. Da muss man sich erstmal darauf einlassen. Wir trauen dem Braten zunächst nicht und wollen nicht von Bord. Auch ist der Weg bis zum Dingi-Dock sehr weit. Wir schätzen locker 20 Minuten gegen die Strömung, wenn nicht mehr.

Anchorage 79th Street
Anchorage 79th Street bei Nacht

Am Abend sitzen wir mit den Ellis gemeinsam auf der Step by Step und diskutieren über eine junge Segler-Familie aus Österreich, welche gerade Ihre Reise beenden will. Anja ist im Internet zufällig auf den Blog gestoßen. Da klopft es am Rumpf und eben diese Familie (Jackie und Mischa mit Ihrem kleinen Sohn Willi) besuchen uns. Mann! Ist die Seglerwelt klein… Ihr Schiff haben sie gerade verkauft und nun bereiten sie Ihren „Auszug“ vor.

 

Montag 18.09.2017

José wabert immer noch herum. Zwischendurch waren wir mehr als froh, nicht weiter nach Osten im Long Island Sound gefahren zu sein. Es gab sogar eine „Tropical Storm Watch“ für New York City. Nun zieht er wieder weiter draußen entlang.

Egal! Nach Süden zur Chesapeake Bay können wir in den nächsten Tagen auf jeden Fall nicht und nun sind wir einmal im Hudson River, also können wir ihn auch ein Stück herauffahren. Wir haben widersprüchliches gehört. Die einen finden es klasse, die anderen nervig.

Als wir an der 79th Street Anker aufnehmen, ist es diesig und später sogar neblig. Sind das schon die Vorboten von Hurricane José?

Düstere Wolken über Manhattan

Aber als wir Manhattan nach gut 1 Stunde hinter uns gelassen haben, wird die Landschaft doch ganz reizvoll. Die Strömung schiebt uns gut voran.

und gerade als das Wetter besser wird und wir das Panorama so richtig genießen können, scheint sich die nächste Wasserstraßen-Sperre aufzutun. Die Tappan-Zee-Brücke befindet sich im Neubau und es gibt regelmäßig Sperrungen. Leider können wir die Durchsagen der Coastguard wieder einmal nicht verfolgen, weil unser Funkgerät die Frequenz nicht kann. Im Internet finden wir eine Telefonnummer. Dort läuft ein Band und teilt mit, dass natürlich gerade heute von 8.00 bis 16.00 Uhr gesperrt ist. Und jetzt?

Vor geht nicht wegen der Brücke und zurück geht auch nicht wegen der Strömung und vielleicht auch wegen José. Ein Funk-Anruf gibt jedoch später Entwarnung. Wir dürfen durch! Aber bitte gaaaaanz langsam!

Die Brückenbaustelle

Wir brauchen einen Ankerplatz, der gegen Nordwind geschützt ist. Davon gibt es nicht viele auf dem unteren Stück des Hudson Rivers. Gegen 12.00 Uhr mittags sind wir am Fuße des Dunderberg Mountain. Wir liegen hier ganz gut. Es gibt nicht so viel Strömung und die Landschaft ist auch ganz nett. Anja mag allerdings die Eisenbahn-Linie nebenan nicht. Dort verkehren regelmäßig lange Güterzüge. Gestern haben wir bei einem Zug 174(!) Waggons gezählt. Ich finde dagegen, dass das Rattern des Zuges zusammen mit der Warnpfeife, die regelmäßig ertönt, eine gewisse Atmosphäre hat.

Blick vom Ankerplatz nach Nord / Hier läuft die Bahntrasse

Dafür mag ich aber das 70er-Jahre-Kernkraftwerk auf der anderen Flussseite nicht, welches wegen ständiger Störfälle außer Betrieb gesetzt werden soll, aber erst 2021. Gerade letztes Jahr wurde wegen einer Leckage das Grundwasser in der Gegend radioaktiv verseucht und das obwohl der Hudson-River extrem wichtig für die Trinkwasser-Versorgung von New York City ist. Aber die New Yorker sind ja hart im Nehmen. Vor José sind wir hier auf jeden Fall sicher. Am Dienstag bleiben wir noch hier und dann sehen wir mal weiter. Bisher hat der Hudson-River insgesamt überzeugt.

Blick nach Süd / Das Kernkraftwerk

Nachtrag am Dienstag 19.09.: Unsere ankernden Schiffe erregen Aufmerksamkeit bei der Security. Am Nachmittag kommen Sie doch mal fragen, wer wir sind und wo wir hinwollen. Auf Nachfrage versichern sie aber, dass es gerade kein Problem gibt und wir ruhig bleiben können. 🙂

[ssba]

4 Kommentare

  • Annika

    20. September 2017 at 19:39 Antworten

    Ihr macht mir Bauchschmerzen!! 😓 Muss ich mir jetzt doch Sorgen um euch machen, weil sich der ganze Eintrag so liest als würdet ihr vor José fliehen?? Oder kann ich mich beruhigen, weil ihr aktuell scheinbar in Sicherheit seid?? Es beschäftigt mich wirklich sehr… Könnt ihr nicht einfach zurückkommen?! Nur bis die Hurricane-Saison vorbei ist…

    Ich bin übrigens mal gespannt wie lange Robin mit so einem fetten Grinsen vor den tausend Büchern sitzt 🙈 Einen Vorteil hat der Board-Unterricht; Er muss die tausend Bücher nicht auf dem Rücken in die Schule schleppen. Es ist also sehr rückenschonend 😂 Ob er das schon zu schätzen weiß?

    • Andre Schulz

      22. September 2017 at 2:37 Antworten

      Hallo Annika,
      Du brauchst keine Bauchschmerzen zu haben. Wir sind so weit und so schnell vor José weggelaufen, dass er keine Chance hatte, uns ernsthaft durchzuschütteln.
      Leider folgt jetzt schon wieder Marie, so dass wir mindestens 1 weitere Woche nicht zurück zur Chesapeake Bay durchstarten können.
      Wir wollten doch noch nach Washington… Hoffentlich klappt das noch.
      Liebe Grüße aus Marlboro (ganz weit im Norden im Hudson River).

      LG
      Papa

  • Michael

    21. September 2017 at 0:29 Antworten

    Hallo Ihr drei,
    das liest sich wie immer ganz toll. Nur wirklich planen könnt Ihr anscheinend gleich lassen. Es läuft sowieso anders.
    Habt Ihr Euch inzwischen entschieden, ob Ihr durch den Kanal zurück nach Süden wollt oder lieber durchs Meer? Falls José das zu lässt.
    Ich wünsche Euch weiterhin schönes Wetter und guten Wind.
    Michael

    • Andre Schulz

      22. September 2017 at 2:32 Antworten

      Hallo Michael,
      wie sagt man so schön? Pläne sind dafür da, um die Abweichung davon zu bestimmen.
      Bei der Fahrt nach Süden werden wir JEDEN EINZELNEN Meter segeln, was nur geht.
      Seitdem wir hier an der Ostküste angekommen sind, haben wir sehr viel motort.
      Von daher plädiere ich (Andre) für die Seestrecke auf weiten Teilen. Wir werden sehen…

      Danke für Deinen Kommentar, über den wir uns sehr gefreut haben.

      🙂 LG Anja, Andre und Robin

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